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Huber/Seidl: Sensation in China soll Medaille bei Heim-EM folgen

 
„Klagenfurt ist für uns heuer sicher der absolute Saisonhöhepunkt. Zuhause vor 10.000 jubelnden Fans eine Medaille zu gewinnen, wäre unbeschreiblich“, träumt Huber.
 
Vienne, Austriche, April 29, 2013 - Das war wohl der endgültige Durchbruch. Als erst viertes österreichisches Beachvolleyball-Herrenduo haben Alexander Huber/Robin Seidl am vergangenen Wochenende beim FIVB Beach Volley World Tour Open in Fuzhou (CHN) in der weltweit wichtigsten Beachvolleyball-Serie eine Podestplatz belegt. Der dritte Rang ist für die beiden Österreicher natürlich der größte Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn und nicht zuletzt der verdiente Lohn für ihre Hartnäckigkeit trotz einiger Rückschläge.

Warum gelang dem ÖVV-Duo aber gerade bei diesem Turnier diese Topleistung? "Das", meint Alexander Huber (27), "ist natürlich schwer zu sagen. Die Vorbereitung ist für uns wirklich super verlaufen. Wir haben über den Winter an einigen Änderungen in unserem Spiel gearbeitet. Die konnten wir beim CEV Satellite in der Türkei schon auf die Probe stellen und dann bis zum World-Tour Auftakt in Fuzhou noch einmal nachjustieren. Das hat uns sicher einen entscheidenden Vorteil gebracht. Das Risiko, das wir mit den Umstellungen genommen haben, hat sich voll ausgezahlt." Dass man schon früh in der Saison, gute Resultate erreicht, hat bei Huber/Seidl gewissermaßen Tradition, Huber: "Wir starten immer sehr stark in die Saison. Vergangenes Jahr haben wir auch beim ersten Turnier unser bis dahin bestes Karriereergebnis eingespielt und einen 13. Platz in Brasilia erreicht. Den Trend konnten wir heuer fortsetzen."

Und wie! Im Turnierverlauf ließen sich die Österreicher auch von zwei Niederlagen in der Gruppenphase nicht aus der Ruhe bringen und legten danach bis zum Semifinale eine Siegesserie hin. Dabei setzten sie sich unter anderem gegen zwei der dominierenden World-Tour Spieler der vergangenen Jahre durch. "Nachdem wir die Beachvolleyball-Legende Todd Rogers besiegen konnten, hatten wir einfach das Gefühl, das alles möglich ist. Als wir danach auch noch Ricardo schlagen konnten, brachen bei uns endgültig alle Dämme", schwärmt Huber.

Dass die beiden immer für Überraschungen gut sind, stellten sich auch schon mehrmals beim Heimturnier in Klagenfurt unter Beweis. Erst im vergangenen gelang ihnen das Kunststück als einziges Team die späteren Turniersieger und Olympiavierten von London Richard Schuil/Reinder Nummerdor zu besiegen.
 
Neben großen Erfolgen erwies sich das Jahr 2012 auch als das mitunter schwierigste der gemeinsamen Partnerschaft. „Unser großer Traum war die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London. Über die Weltrangliste war es nicht möglich, also blieb nur der Continental Cup. Gemeinsam mit Clemens Doppler und Alex Horst konnten wir beim World Cup in Moskau schließlich für Österreich ein Ticket erobern. Als die beiden vom Verband den Vorzug bekamen, waren wir natürlich im ersten Moment ziemlich enttäuscht. Wir haben uns danach zwar ausgesprochen. Zweifel sind aber dennoch geblieben“, schildert Verteidigungskünstler Huber die Überlegungen.

Geendet hat die Diskussion mit Seidls Idee einer getrennten Vorbereitung bis zum Dezember. „Der Abstand hat dazu geführt, dass es zwischen uns wieder viel besser funktionierte. Dazu verfügen wir mit Xandis Bruder Hansi über einen Betreuer, der uns beide mit allen Eigenheiten und Charakterschwächen seit dem Anfang unserer Karriere kennt. Mit dem Australier Tristan Boyd haben wir außerdem einen Coach gefunden, der mit uns extrem gut umgehen kann." Der Lohn für die Mühe war nun der dritte Platz in China. Geht es nach den beiden Kärntnern, soll es damit im EM- und WM-Jahr 2013 aber noch getan sein. Besonders für die Heim-EM in Klagenfurt haben sich beide einiges vorgenommen: „Klagenfurt ist für uns heuer sicher der absolute Saisonhöhepunkt. Zuhause vor 10.000 jubelnden Fans eine Medaille zu gewinnen, wäre unbeschreiblich“, träumt Huber. Wie es sich anfühlt, vor heimischem Publikum Edelmetall zu holen, weiß Huber übrigens bereits. 2006 holte er mit seinem damaligen Partner Felix Bläuel bei der U23 EM in St. Pölten die Goldmedaille.

Während bei Huber, der aus einer Volleyball-Familie stammt, der sportliche Weg vorgezeichnet war, kam Robin Seidl über Umwege zum Beachvolleyball. Der Vater ist Sonderschullehrer und Lehrer für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache und war Tennistrainer in Velden. Robins Mutter ist Niederländerin (daher auch Robin Spitzname FlyingDutchman). Die beiden Schwestern haben beide erfolgreich in der 1. Bundesliga in Österreich und Hallenvolleyball gespielt. Louise Seidl (die ältere Schwester) spielte für SVS Post Schwechat sogar in der Champions League.
Dennoch begann Robin mit Tennis, versuchte sich jedoch auch im Eishockey, im Tischtennis und sogar im Skispringen, ehe er zum Volleyball kam. Das allerdings erst mit 14 Jahren. In der Folge entwickelte er sich rasch zu einem starken Nachwuchsspieler und ist gemeinsam mit Xandi schnell fixer Bestandteil der Klagenfurter Bundesliga-Mannschaft. Beide schnupperte sogar Luft beim Herrennationalteam, entscheiden sich aber für eine Karriere als Beach Volleyball-Profis.
So ist Robin auch am Sand von Anfang an erfolgreich. Schon in seiner zweiten Saison holt er den U20-Staatsmeistertitel und wird von Chefcoach Stefan Hömberg ins TABV Team Austria Beach Volleyball (TABV) einberufen. Huber wurde diese Ehre bereits 2002 zu teil. Er durchläuft alle Kader und zählt gemeinsam mit den Schwaiger-Sisters mittlerweile zu den Urgesteinen des Österreichischen Beach Volleyball Nachwuchsprogramms.

Beste gemeinsame Ergebnisse bisher:
13. Platz FIVB-Open Brasilia 2012
17. Platz FIVB Grand Slam Klagenfurt 2011 & 2012
17. Platz FIVB Grand Slam Stare Jablonki 2012
2. Platz CEV Satellite Baden 2011
3. Platz CEV Challenger Varna 2011
3. Platz CEV Satellite Baden 2012 & Lausanne 2011
4. Platz CEV Masters Novi Sad 2011 & 2012
 




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