F I V B  FEDERATION INTERNATIONALE DE VOLLEYBALL
PRESS RELEASE 11.06.2003

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Vor dem Duell mit dem Weltmeister: Beide Teams ohne ihre Kapitäne

Ohne ihre beiden Kapitäne bestreiten Deutschland und Brasilien die Weltliga-Partien am 7./8. Juni (jeweils um 14.00 Uhr) in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Doch während Nalbert eine von Trainer Bernardo Rezende verordnete aktive Erholung in Brasilien einlegt, ist das Pausieren von Stefan Hübner anderer Natur. Der Italien-Legionär laboriert immer noch an dem bei Volleyballern häufig vorkommenden und bei ihm sehr ausgeprägten Patellaspitzensyndrom und wird auf Raten der deutschen Mannschaftsärzte die gesamte Weltliga 2003 nicht mehr zum Einsatz kommen. "Ich möchte nicht die Europameisterschaft im eigenen Land aufs Spiel setzen, deshalb haben wir diese Entscheidung getroffen. Das ist natürlich bitter, denn gegen Teams wie Italien oder Brasilien, den aktuellen Weltmeister, möchte jeder gerne spielen", so der verletzte Hübner. Hübner wird konservativ mit Kraftaufbau und Physiotherapie behandelt und ist am Wochenende dennoch in Berlin. Nach seinen letzten Abiturprüfungen wird nun auch Sebastian Prüsener (TSV Unterhaching) endgültig zur Mannschaft stoßen und dem bisher allein im Kader stehenden Libero Till Lieber (evivo Düren) Konkurrenz auf der Position des "freien Mannes" machen. Nach den bisherigen drei Spieltagen der Gruppe B in der Weltliga 2003 liegt Weltmeister Brasilien mit 5:1-Siegen punktgleich mit Italien auf Platz 1 der Tabelle. Deutschland ist mit 1:5-Siegen punktgleich mit Portugal dahinter. Bisher musste sich die brasilianische Mannschaft nur ein Mal in Italien (2:3) geschlagen geben. Der deutsche 14-er Kader für die Spiele gegen Brasilien: Björn Andrae, Christian Pampel, Norbert Walter, Ilja Wiederschein (alle VfB Friedrichshafen), Frank Dehne, Marco Liefke, Eugen Bakumovski (alle SCC Berlin), Till Lieber (evivo Düren), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Wolfgang Kuck (Montpellier UC/Frankreich), Mark Siebeck (PZU AZS Olsztyn/Polen), Georg Wiebel (Noliko Maaseik/Belgien), Sebastian Prüsener (TSV Unterhaching), Jochen Schöps (VC Olympia Berlin)


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