F I V B  FEDERATION INTERNATIONALE DE VOLLEYBALL
PRESS RELEASE 25.05.2003

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Weltliga: Am Samstag setzten sich die Grossen durch

Die Volleyball-Titanen Brasilien und Serbien und Montenegro landeten zum Auftakt der mit 15mio Dollar dotierten Weltliga 2003 komfortable Siege über Deutschland respektive Holland. Auch Spanien meldete seine Ambitionen an und besiegte in einem harten Fight Polen mit 3-2. Vor 8700 Fans geriet Brasilien gegen Deutschland beim 3-0 (25-15, 29-27,25-19) nie richtig in Gefahr. Einzig im zweiten Satz, als Deutschland mit 23:19 führte, musste Brasilien reagieren ­ mit Giba am Service, der auf 23:23 ausglich. Von der Weltmeistermannschaft fehlten bei Brasilien Passeur Maurício, André Nascimento (Universal) and Nalbert (Aussenangreifer). An ihrer Stelle kamen Ricardinho, Anderson und Giovane, der als bester Skorer 15 Punkte beisteuerte, zum Einsatz. Deutschland musste auf seinen kräftigen Mittelblocker Stephan Hübner (Knieverletzung) verzichten. Gegen Holland musste Olympiasieger Serbien und Montenegro den ersten Satz abgeben. Bei den Holländern gab der junge Blockspieler Rob Bontje ein beeindruckendes Debüt, unterstützt von den Routiniers Schuil und Gortzen, während Captain Nummerdor stark servierte. Aber angesichts der guten Form der kraftvollen Angreifer Nicola Grbic und Vujevic kippte die Partie schnell zu Gunsten eines klaren 3-1-Sieges (20-25, 25-21, 25-16, 25-18) für Serbien und Montenegro in einer Stunde und 43 Minuten. In einem der bisher spannendsten Spiele triumphierte Spanien, der Gastgeber der Finalrunde, in einem zwei Stunden und 34 Minuten dauernden Marathon mit stets wechselnder Führung über Polen ­ dies nach einem 0:2-Satzrückstand - mit 3-2 (25-27, 29-31, 26-24, 25-22, 16-14). Der spanische Passeur Prenafeta und seine Angreifer Salvador , Suela und Captain Rafael Pascual als Leader der zeigten Nervenstärke in einem aufwühlenden Spiel. Vor 7200 Zuschauern verzeichnete Titelverteidiger Russland gegen Venezuela einen Fehlstart, wurde dann aber seiner Favoritenrolle mit dem 3 -1 (16-25, 25-21, 25-13, 25-15) doch noch gerecht. Am Sonntag gelangen die restlichen acht Partien zur Austragung, welche die erste Vollrunde komplettieren werden.


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