|
Sapporo, Japan, 11.November 2003 - Beim World Cup der Frauen in Japan, wo
momentan die ersten drei Olympiaplätze für Athen 2004 ausgespielt werden,
wurde eine Spielerin aus der Dominikanischen Republik des Dopings überführt.
Bei der Aussenangreiferin Nuris Arias Done wurde in der A-Probe die
stimulierende Substanz Metandienon nachgewiesen, die den anabolen Steroiden
zugeordnet wird. Anlässlich einer Anhörung im Beisein von FIVB-Präsident Dr.
Rubén Acosta, Dr. Manfred Holzgräfe, dem FIVB Medical Delegate und FIVB
General Manager, Jean-Pierre Seppey, dem Teamchef und dem Arzt der
Dominikanischen Republik gab die Spielerin zu, appetitanregende
Vitamintabletten zu sich genommen zu haben. Sie und der Teamchef
verzichteten auf die B-Probe. Damit tritt die vom Weltvolleyballverband FIVB
sofort ausgesprochene zweijährige Sperre automatisch in Kraft. Die Spiele
gegen China, Brasilien und die Türkei werden mit je 0:25, 0:25, 0:25 in
die Wertung genommen. Das Nationalteam der Dominikanischen Republik kann
ohne die ausgeschlossene Spielerin die restlichen Spiele ohne weitere
Sanktionen bestreiten.
" Die FIVB engagiert sich entschlossen in der Anti-Doping-Bekämpfung im
Sport. Praktisch bei jedem Spiel hier am Weltcup 2003 wird eine Spielerin
jedes Teams per Los zur Dopingkontrolle aufgeboten" sagte Dr. Rubén Acosta
in Sapporo. Der Verband der Dominikanischen Republik hat das Recht, wegen
einer allfälligen Einsprache innerhalb von 30 Tagen an das FIVB Board of
Administration zu gelangen.
|