F I V B  FEDERATION INTERNATIONALE DE VOLLEYBALL
PRESS RELEASE 28.09.2003

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FIVB 15 Million-Dollar Weltliga wird restrukturiert

Lausanne, Schweiz, 28. September 2003 - Der internationale Volleyballverband FIVB wird die mit 15 Million-Dollar dotierte Weltliga , das wichtigste jährliche Hallen-Event bei den Männern , restrukturieren. In Zukunft werden 12 Teams eine Interkontinentale Ausscheidungsrunde bestreiten, gleichzeitig aber wird eine davon unabhängige Gruppe nur mit europäischen Mannschaften gebildet.

"Diese grundsätzlichen Reformen dienen dazu, um den Wettbewerb und die TV-Abdeckung zu verbessern und die Promotoren und Zuschauer noch professioneller zu bedienen", sagte FIVB Präsident Dr. Rubén Acosta. "Wir müssen eine Formel haben , welche der Bedeutung des Wortes "Welt" gerecht wird und alle Aspekte der Weltliga auf höchstem Level umsetzt."

Der World League Council einigte sich in Lausanne für 2004 auf folgende Formel: zwei Teams aus Asien, eines aus Südamerika, ein Team Norceca (Nord- und Zentralamerika), und acht Mannschaften aus Europa. Von 2005 an sind aber je zwei Teams aus Südamerika und Norceca Pflicht. Wegen der Stärke der europäischen Mannschaften wurde entschieden, gleichzeitig zu den Interkontinental-Runden eine spezielle europäische Gruppe mit vier Teams zu bilden, wo sich die zwei besten Mannschaften bezüglich sportlicher als auch organisatorischer Kriterien für das nächste Jahr für die Interkontinental-Runde qualifizieren können. Die zwei schwächsten europäischen Vertreter der Interkontinental-Runde hingegen "gemessen an den gleichen Standards - werden in die Europagruppe zurückversetzt.

"Die Weltliga ist unser jährliche Vorzeigeanlass , der mittlerweile grosses Ansehen sowohl bei den Nationalverbänden als auch bei den Fans geniesst und der Indikator für guten Volleyball ist", sagte der FIVB Präsident. "Deshalb müssen wir besonders darauf achten , dass dieses Event nach dem höchsten Standard organisiert wird." Die 12 Teams, die 2004 an den Start gehen werden,

sind: Brasilien , Bulgarien, Kuba, Italien, Serbien und Montenegro, Polen, Frankreich, Japan, China, Portugal und Griechenland. Der letzte Platz ist noch nicht vergeben.


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