F I V B  FEDERATION INTERNATIONALE DE VOLLEYBALL
PRESS RELEASE 12.07.2003

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FIVB 15 Million Dollar Weltliga:Brasilien im Final gegen Serbien und Montenegro dank 3:0-Sieg über Tschechien

Madrid, 12. Juli 2003 - Wenn Volleyball als Opernaufführung inszeniert würde, ginge die Rolle der Startenöre an die Brasilianer, welche den Weltliga-Neuling Tschechische Republik mit 3:0 (25-12, 25-20, 25-18) im Halbfinal äusserst klar besiegten. Somit kommt es am Sonntag anlässlich der 14. Auflage der mit 15 Millionen Dollar dotierten Weltliga zum grossen Final-Showdown zwischen Brasilien und Serbien und Montenegro, das Italien im ersten Halbfinal ebenfalls mit 3:0 bezwungen hatte. " Wir spielten ausgezeichnet, sowohl in der Verteidigung als auch bezüglich der gesamten Taktik, und das machte schliesslich den Unterschied aus", sagte der brasilianische Captain Nalbert Bitencourt. Der tschechische Captain Ivo Dubs teilte diese Ansicht: " Heute war nur ein Team auf dem Platz. Wir waren unfähig, den Schlüssel zu finden, um ihre Verteidigung zu knacken, aber wir haben gegen die beste Mannschaft der Welt verloren.? Damit ist vorläufig Endstation für den rasanten Aufstieg des Weltliga-Debütanten, der am Sonntag im Spiel um Platz drei auf Italien treffen wird, den ehemaligen Dominator der Weltliga.Der brasilianische Trainer Bernardo Rezende lobte den unterlegenen Gegner und gab zu , vor der Partie etwas beunruhigt gewesen zu sein: " Sie haben einige sehr gute Spieler in ihren Reihen, weshalb wir von Anfang an versuchten, diese unter starken Druck zu setzen. Die Südamerikaner liessen um Captain Nalbert eine Stammsechs auflaufen, welche vom ersten Punkt an mit einer Mischung aus Leichtfüssigkeit in der Verteidigung und Power im Angriff ihrem Opponenten sofort das Spiel aufzwang und dadurch die grossgewachsenen Angreifer schnell neutralisierte. Es lag am hoch-fliegenden Starangreifer Gavio Giovane, den ersten Satz mit 25:12 zu beenden. Von diesem Schock erholten sich die Tschechen zwar und spielten etwas besser mit, doch grundsätzlich änderte sich nichts am klaren Ungleichgewicht. Andre Heller holte für den Weltmeister mit einem Gewalts-Smash auch den zweiten Satz mit 25-20. Danach war die Sache gelaufen- der Rest war filigrane südamerikanische Kür. Die beiden Finalmannschaften Brasilien und Serbien und Montenegro werden Volleyballgeschichte schreiben, stehen sich doch der Weltmeister und der Olympiasieger erstmal im Final eines grossen Turnieres gegenüber. Alle weiteren Infos zur Weltliga unter: www.fivb.org


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