F I V B  FEDERATION INTERNATIONALE DE VOLLEYBALL
PRESS RELEASE 12.07.2003

Back

FIVB 15 Million Dollar Weltliga-Final:

Madrid, 12. Juli 2003 ­ Serbien und Montenegro haben im ersten Halbfinal der mit 15mio Dollar dotierten Weltliga Italien eine Lektion erteilt und mit dem 3:0 (26-24, 25-22, 25-16) zum ersten Mal überhaupt den Final des wichtigsten jährlichen Männerwettbewerbes, der seit 14 Jahren stattfindet, erreicht. Es war im 13. Weltliga-Vergleich der sechste Erfolg von Serbien und Montenegro über den geographischen Nachbarn . Angeführt vom berühmtesten Geschwisterpaar im Hallenvolleyball, den Gebrüdern Nikola and Vladimir Grbic, demonstrierte Serbien und Montenegro eine taktische und spielerische Meisterleistung. “Schon vor dem Endspiel war ich der Meinung, dass Nikola Grbic der beste Passeur der Welt ist. Aber jetzt halte ich noch mehr von ihm ³, drückte Gian Paolo Montali, der Coach der Squadra Azzura, seine Bewunderung für den gegnerischen Zuspieler aus, der in der italienischen Meisterschaft im Klub jeweils auf seiner Seite am Netz aufläuft. " Wir sollten mit der Leistung und dem Resultat sehr zufrieden sein³, meinte Grbic, " aber ich hoffe, dass war noch nicht der letzte Erfolg in diesem Turnier. Wir müssen im Final so spielen wie heute". Die Italiener, die sich unter ihrem neuen Coach Montali im Neuaufbau befinden, haben bis zum Halbfinal einen guten Eindruck hinterlassen, wurden aber von Serbien und Montenegro unerwartet deutlich in die Schranken gewiesen. Ivan "dem Schrecklichen" Miljkovic fiel die Ehre zu, das Skore zu eröffnen ­ allerdings nicht mit einem der üblichen Hammerangriffe, sondern mit einem fein gespielten Lob. Beide Teams boten im ersten Satz eine hoch stehende Partie, die alle taktischen und spielerischen Elemente modernen Volleyballs zur Schau trugen. Im ersten Satz hielt Italien noch ausgezeichnet mit, ehe zwei Superpunkte Vanja Grbic die 26-24-Teilentscheidung brachte. Danach bekam Serbien und Montenegro die Partie nach und nach in den Griff, wobei Miljkovic 17 Punkte beisteuerte. Zum Vergleich: bester Skorer Italiens war Luigi Mastrangelo mit 9 Punkten. Der zweite Finalist wird später in der Begegnung zwischen Weltmeister Brasilien und Weltliga-Neuling Tschechische Republik auserkoren.


Back