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Madrid, 9.Juli 2003 - Titelverteidiger Russland und Weltmeister Brasilien
lieferten sich ein Duell auf höchstem Niveau anlässlich der Finalrunde der
mit 15mio Dollar dotierten Weltliga in Madrid. Muskeln versus Magie, Karft
versus Subtiliät - so lässt sich symbolisch der Showdon zweier ungleicher
Volleyballphilosophien umschreiben, der am Ende mit 3:1 zu Gunsten von
Brasilien ausging.
³ Es ist immer schwierig, gegen Russland zu spielen³, meinte der
brasilianische Coach Bernardo Rezende und zeigte sich zufrieden mit der
Taktik seiner Mannschaft, wo vor allem der Service und die Blockarbeit gut
geklappt hätten.
Die körperlich kleineren Brasilianer , angefeuert von ihrem
enthusiastischen Coach Rezende, holten sich den ersten Satz mit 25-19,
nicht zuletzt deshalb, weil in der entscheidenden Phase der 21-jährige und
208cm grosse russische Angreifer Sergey Baranov zwei Fehlangriffe
produzierte. Im zweiten Satz brachte die Fingerartistik des Passeurs Vadum
Khamouttdkikh den Russen den Satzausgleich, doch nach der 2-1-Führung der
Brasilianer war der Bann gebrochen: Russland verlor den letzten Abschnitt
hoch mit 15:25, was Khamouttdkikh dazu veranlasste, von einer
katastrophalen Leistung zu sprechen. Russland muss die Niederlage so schnell
als möglich vergessen, denn am Donnerstag steht das wichtige Spiel gegen
Bulgarien auf dem Programm.
Die Italiener hatten zuvor die Bulgaren mit 3:1 besiegt und haben nun am
Donnerstag das letzte und kapitale Gruppenspiel gegen Brasilien auf dem
Programm. Und die Tschechische Republik, der Weltliganeuling, band
Griechenland im Rennen um einen der vier Halbfinalplätze mit 3:1-Sieg
zurück.
Gastgeber Spanien konnte sich auf die Stammsechs und den 7. Mann - das über
80000-köpfige Publikum in der umgebauten Stierkampfarena von Madrid
verlassen. Das war jedoch nicht genug, um Olympiasieger Serbien und
Montenegro zu besiegen. Die erfahreneren und abgeklärteren Gäste siegten
schliesslich mit 3:1.
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