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Stavanger, Norwegen, 5. Juli 2003- Die Brasilianerinnen Ana Paula Connelly
und Sandra Pires Tavares haben auf der SWATCH-FIVB World 2003 am Samstag
ihren dritten Sieg geholt, indem sie beim Norwegen Open die Amerikanerinnen
Misty May and Kerri Walsh mit 21-19, 21-15 im Finalspiel bezwangen.
Damit haben die Brasilianerinnen drei der vier bisherigen Events gewonnen, und
mit diesem letzten Erfolg im vollbesetzten Beachstadium im alten Hafengelände
von Stavanger ihre Führung in der Weltrangliste weiter ausgebaut.
Der dritte Platz ging ebenfalls nach Brasilien, an Ariana Brandao Behar / Shelda Kelly
Behar, mit dem 21-13, 21-17- Sieg über die Stavanger-Titelverteidigerinnen
Holly McPeak /Elaine Young, womit die Amerikanerinnen beide Medaillenduelle
gegen Brasilien verloren. Obwohl in beiden Sätzen in Rückstand liegend, schienen
Ana Paula / Sandra Pires nie die Kontrolle über das Spielgeschehen zu
verlieren, trotz schwierigen Windverhältnissen.
Drei Serviceasse von Ana Paula im zweiten Satz schienen die Moral der Gegnerinnen zu brechen. " Nach dem Rückstand im ersten Satz mussten wir taktische Umstellungen vornehmen. Ich glaube, wir zeigten ein gutes Teamwork, etwas , was zu Beginn der Saison noch fehlte. Zudem haben wir viel Hilfe bekommen von unserem Coach Marcos Marcello , der uns eine perfekte Strategie vorbereitet hat. Ich glaube auch, dass wir den Wind besser ausnützten als die Amerikanerinnen und der Service machte auch einen Unterschied aus", analysierte Ana Paula. Die Brasilianerinnen, die
nur gerade zwei Tage vor dem ersten Turnier auf Rhodos zusammen kamen,
unterstrichen ihre momentane Dominanz auf der Tour mit der Tatsache, dass sie im ganzen Turnier lediglich im allerersten Spiel einen einzigen Satz abgaben.
" Wir versuchten schon seit dem Jahr 2000 ein Team zu bilden " sagte Sandra Pires.
" Aber wir hatten damals laufende Verträge mit anderen Partnerinnen und
Sponsoren, welche wir einhalten wollten. Aber wir hatten schon lange die Idee, dass
wir ein gutes Team sein müssten."
Für Adriana und Shelda, welche diese Saison schon drei Mal den Halbfinal verloren haben, geht es nun darum, vor dem Grand Slam Turnier von Marseille für einige Tage nach Brasilien zurückzukehren, um im Training die nötigen Anpassungen vorzunehmen." Die Bronzemedaille scheint uns anzuziehen, aber Dritter ist immerhin besser als Vierter", zeigte Adriana, die fünffache World Tour Siegerin von 1997 bis 2001, Humor.
"Wir sind ein kleingewachsenes Duo und so müssen wir unserem Spiel mehr Varianten
beifügen, unsere Pässe müssen genauer werden und taktisch müssen wir überraschender
werden. Vielleicht machen wir im Moment zu viel Druck auf uns selbst in den
Halbfinals. Im Spiel um Platz drei sind wir dann jeweils wieder stark
zurück." Beim Saisonstart in Rhodos allerdings gelang ihnen der bisher einzige Finaleinzug, wo sie ihren Landsfrauen Ana Paula / Pires aber unterlagen.
Auf der SWATCH-FIVB World Tour der Frauen folgt nun ein einwöchiger Unterbruch, bevor es vom 15.-19. Juli beim Grand Slam von Marseille weitergeht.
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